BM-Feuerwehr-Fahrzeuge
BM-Feuerwehr-Fahrzeuge

Das Fahrzeugarchiv des Löschzuges Frechen:

MTF - JF

ERFT 6/44/4

Toyota

Serienbau

19 ?

19 ?

2004

BM - xx

MTF

ERFT 6/19/1

Ford Transit

Serienbau

1996

1996

2006

BM - 2043

Im April 1996 konnte ein neues Mannschaftstransportfahrzeug MTF auf einem Ford Transit Fahrgestell mit einem langen Radstand angeschafft werden. Das MTF ersetzt ein Vorgängerfahrzeug aus dem Jahre 1984, der während seiner Dienstzeit zu einem Kommandowagen KdoW umgebaut wurde. Im Jahre 2006 musste das MTF  jedoch wegen einem Getriebeschaden außer Dienst gesetzt werden und wurde im gleichen Jahr durch ein Neufahrzeug ersetzt. Während seiner Dienstzeit bekam das Fahrzeug sogar noch die neue gelbe Beklebung. Anschließend ging dieses Fahrzeug an die DLRG.

AB - Schlauch

ERFT 6/65/8

Schmitz

Schmitz

1992

1992

1992

 

Dieser Abrollcontainer wurde an den LZ Blatzheim der Feuerwehr Kerpen abgegeben.

AB - Rüst

ERFT 6/65/3

Schmitz

Schmitz

1992

1992

2006

 

Dieser Abrollcontainer wurde an den LZ Stommeln der Feuerwehr Pulheim abgegeben.

DLK 23/12

ERFT 6/33/1

IM 120-25 AW

Magirus

1987

1987

Februar 2007

BM - 960

Kurz vor Weihnachten 1987 konnte eine Abordnung Frechener Kameraden bei Magirus in Ulm eine neue Drehleiter mit Rettungskorb DLK 23/12 abholen. Als Fahrgestell wähle man den Iveco Magirus 120-25 AW. Diese DLK 23/12 verfügt über einen an der Leiterspitze einhängbaren Rettungskorb. Der Leiterpark hat eine Länge von 30 Metern. Des Weiteren besaß das Fahrzeug eine Krankentragehalterung und führte ein Erdungsgerät für die Oberleitungen der KVB mit. Ersetzt wurde somit die ehemalige Drehleiter DL 30 aus dem Jahre 1962. Leider erlitt dieses Fahrzeug im Februar 2007 unvorhergesehen einen Schaden an der Kardanwelle, so dass sie vorzeitig ausgemustert werden musste. Eine Drehleiter-Verleihfirma kaufte dieses Fahrzeug auf, reparierte es und setzt es als Leihfahrzeug weiter ein. Der Löschzug Frechen bekam im Gegenzug im März 2007 eine gebrauchte DLK 23/12, Baujahr 1987, welche aber im Dezember 2008 durch einen Getriebeschaden ebenfalls wieder ausgemustert werden musste.

LKW

ERFT 6/74/1

MB T2

o. A.

1987

1987

2005

BM - 924

Ebenfalls im Jahre 1987 hatte der Rettungswagen RTW aus dem Jahre 1973, denn die hauptamtlichen Kräfte im Jahre 1984 zu einem Gerätewagen GW umbauten, ausgedient. Hierfür wurde ein Lastkraftwagen LKW auf einem Mercedes Benz T2 Fahrgestell angeschafft, der mit Plane und Spriegel, sowie zum leichteren Be- und Entladen mit einer Hebebühne mit einer Traglast von einer Tonne ausgestattet war. Auf Grund der hohen Beanspruchungsnahme wurde dieses Fahrzeug im Jahre 2005 außer Dienst gesetzt und durch einen neuen Gerätewagen für Logistikaufgaben GW-Logistik ersetzt.

KdoW

ERFT 6/5/1

Ford Transit

Eigenausbau

1984

1984

1996

BM - 959

Im Jahre 1984 wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug MTF auf einem Ford Transit Fahrgestell der Feuerwehr übergeben. Damit wurde das Vorgängerfahrzeug, Baujahr 1972, der im Jahre 1982 bei einer Tauschaktion von Fahrzeugen mit dem Löschzug Habbelrath von diesem übernommen wurde, ersetzt. Im Laufe der Einsatzzeit wurde dieses MTF von den Kameraden in Eigenleistung zu einem Kommandowagen KdoW umgebaut. Im Jahre 1996 wurde dieses Fahrzeug durch ein neues MTF ersetzt und kam zu dem 1. FC Köln Fan-Club nach Königsdorf.

GW

ERFT 6/59/1

MB L 408

Eigenausbau

1973

1984

1987

BM - 961

Nachdem der zweite neue Rettungswagen RTW im Jahre 1984 im Dienst genommen wurde, konnte der alte, aus dem Jahre 1973 stammende Rettungswagen RTW auf einem Mercedes Benz L 408 Fahrgestell von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr in einen Gerätewagen GW umgebaut, der dann zum Transport von gebrauchten Schläuchen oder große Mengen Ölbindemittel genutzt wurde. Im Jahre 1987 wurde er dann durch einen modernen, mit Plane und Spriegel, sowie zum leichteren Be- und Entladen mit einer Hebebühne ausgestattetem Lastkraftwagen LKW ersetzt.

KdoW

ERFT 6/5/2

VW T2

Eigenausbau

1972

1972

1982

BM - 968

Diesen KdoW konnte der Löschzug vom Löschzug Frechen übernehmen.

KdoW

ERFT 6/5/1

VW T2

Eigenausbau

1972

1982

1984

BM - 497

Nach dem Erhalt des Rüstwagen RW 2 im Jahre 1982 tauschte die Frechener Wehr ihren Gerätewagen GW aus dem Jahre 1973 gegen ein Kommandowagen KdoW des Löschzuges Habbelrath auf einem VW T2 Fahrgestell aus dem Jahre 1972. Mit der Indienststellung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeug MTF im Jahre 1984 wurde der KdoW außer Dienst gestellt.

RW 2

ERFT 6/52/1

MB LAF 1113 B

Heines

1982

1982

2006

BM - 978

Die Tatsache, dass die technische Hilfeleistung immer mehr den Einsatz der Feuerwehr erforderte, trug die Stadt Rechnung, indem sie im Jahre 1982 einen Rüstwagen RW 2 anschaffte. Das Fahrzeug mit dem Fahrgestell von Mercedes Benz LAF 1113 B (168 PS) wurde von der Firma Heines aufgebaut. Mit dieser fahrbaren Werkzeugkiste wurde die Feuerwehr in die Lage versetzt, bei technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen umfassend und wirkungsvoll zu helfen. Das Fahrzeug ist mit einem Lichtmast, einer Seilwinde und einen 20 KvA Stromgenerator zur Stromerzeugung ausgestattet. Wie wichtig dieses Fahrzeug ist, zeigt nicht zuletzt das Zugunglück in Königsdorf, wo bis auf die Ölausrüstung fast die gesamte Ausrüstung des Fahrzeuges zum Einsatz kam. Mit der Beschaffung von drei neuen Hilfeleistung-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 im Jahre 2006 wurde außer dieser RW 2 auch der Abrollbehälter mit Rüstmaterial AB-Rüst aus dem Jahre 1992, dass Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 von den hauptamtlichen Kräften aus dem Jahre 1991 so wie das Löschgruppenfahrzeug mit eingeschobener Tragkraftspritze LF 16/TS, welches im Mai 1987 beim Löschzug Habbelrath in Dienst gestellt wurde, ersetzt. Der AB-Rüst kam zur Feuerwehr Pulheim, Löschzug Stommeln und das LF 16/TS zum Löschzug Elsdorf.

Tankwagen 5000

MB LAF 1113 B

Eigenbau

o. A.

1979

1985

BM - o. A.

 

Im Jahre 1979 übernahm die Feuerwehr ein gebrauchtes Fahrgestell des Typs Mercedes Benz LAF 1113 vom Bauhof Frechen und baute darauf einen Wassertank von 5.000 l, der vorher, nach einem großen Waldbrand in Frechen-Königsdorf, auf einem Anhänger montiert war. Dieses Fahrzeug, welches bei der Feuerwehr als Tankwagen TW 5000 lief, kam hauptsächlich bei Wald- und Flächenbrände zum Einsatz. Im Jahre 1985 wurde dieses Fahrzeug auf Grund von Altersschwäche des Fahrgestells außer Dienst gesetzt.

TLF 24/50

ERFT 6/24/1

MB 1924 AF

Heines

1978

1979

1999

BM - 970

Mit dem bei einer Einsatzfahrt am 09. November 1978 umgestürzten Trocken-Tanklöschfahrzeug Tro-TLF 16 aus dem Jahre 1965 und dem daraus entstandenem Totalschaden fehlte es dem Löschzug Frechen an Löschmittelvorrat an den Einsatzstellen. Da auch auf der Autobahn bei Bränden die Wasserversorgung ein besonderes Problem darstellte, wurde im Jahre 1979 ein Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 mit 4.800 l Wasser und 500 l Schaummittel angeschafft. Hierbei wurde das Fahrzeug von der Firma Heines in Wuppertal auf einem Mercedes Benz 1924 AF Fahrgestell aufgebaut. Ebenfalls war auf dem Dach des Fahrzeuges ein Monitor, im Volksmund „Wasserwerfer“ montiert. Die Pumpe hat eine Leistung von 2.400 l/min. Als Besonderheiten besaß das TLF 24/50 einen eingebauten 5 KvA Stromerzeuger und einem am Heck  festmontierten Lichtmast. Das Fahrzeug hat eine Besatzung von drei Mann. Die Anschaffung dieses Fahrzeuges ging nicht zu Lasten der Stadtkasse, sondern wurde vom Bund voll finanziert. Mit der Indienststellung: eines neuen Tanklöschfahrzeug TLF 24/48-5+250P im Januar 2000 wurde dieses Fahrzeug nach Kroatien (Monteveneo) verkauft.

GW - Atemschutz

ERFT 6/56/1

MB 406

o. A.

1968

1974

1992

K - 202

Noch vor der kommunalen Neugliederung wurde der Gerätewagen für Atemschutz GW-Atem des Landkreises Köln im Jahre 1974 in Frechen stationiert. Als Fahrgestell fand ein Mercedes Benz 406 Verwendung. Dieses Fahrzeug ist mit 24 Atemschutzgeräten bestückt und kam zum Einsatz, wenn die in den Fahrzeugen mitgeführten Atemschutzgeräte nicht ausreichen. Ebenfalls war das Fahrzeug mit einem Atemluftkompressor versehen, so dass wenn nötig, die Atemschutzflaschen noch am Einsatzort gefüllt werden konnten und sofort wieder zum Einsatz kamen. Nach der Indienststellung eines Abrollbehälter für Atemschutz AB-Atemschutz im Jahre 1992 wurde als dieses Fahrzeug von den hauptamtlichen Kräften noch zu einem Gerätewagen für Gefahrgutunfälle GW-Gefahrgut umgebaut und eine zeitlang genutzt. Danach wurde das Fahrzeug an das Lazarus-Hilfswerk verkauft.

GW

ERFT 6/59/1

Opel Blitz

Eigenausbau

1973

1973

1982

K - AU 58

Im Jahre 1973 erhielt der Löschzug Frechen einen neuen Gerätewagen GW auf einem Opel Blitz Fahrgestell und konnten somit den ehemaligen Rettungswagen RTW aus dem Jahre 1957, den die Kameraden im Jahre 1965 zu einem GW umbauten, ersetzen. Bei einer großen Tauschaktion mit dem Löschzug Habbelrath im Jahre 1982, da der Löschzug Frechen einen Rüstwagen RW 2 bekam, konnte dieser GW zum Löschzug Habbelrath wechseln, während ein Kommandowagen KdoW aus dem Jahre 1972 zum Löschzug Frechen wechselte.

GW

VW T1

Eigenumbau

1957

1965

1973

K - 243

 

Der ehemalige Rettungswagen RTW aus dem Jahre 1957 wurde im Jahre 1965 zu einem Gerätewagen GW umgebaut, der, bedingt durch die immer mehr zunehmenden Verkehrsunfälle auf der Autobahn und den Landstraßen, mit einem Schweißgerät und Trennschleifen versehen wurde, damals die einzige Möglichkeit, eingeklemmte Autofahrer aus ihrem Wrack zu befreien. In seiner Dienstzeit als Gerätewagen verunfallte das Fahrzeug an der Kreuzung Hauptstraße Ecke Othmarstraße schwer, wurde aber wieder repariert und konnte noch bis zur offiziellen Aussonderung im Jahre 1973 genutzt werden. Dann konnte die Feuerwehr Frechen als Ersatzfahrzeug einen GW auf einem Opel Blitz Fahrgestell in Dienst stellen.

Tro - TLF 16

ERFT 6/27/1

MD 150 D

Magirus / Total

1965

1965

Novmber 1978 (VU)

K - L 18

Schon im Jahre 1965 wurde ein drittes Löschfahrzeug, ein Trocken-Tanklöschfahrzeug Tro-TLF 16, angeschafft. Aus diesem Kürzel erfährt der Feuerwehrmann, dass dieses Fahrzeug einen Wassertank von 1.600 l hat, eine Pulveranlage von 750 kg, eine Pumpenleistung von 1.600 l/min und einer Staffel, bestehend aus 5 Mann und dem Staffelführer, Platz bietet. Dieses Fahrzeug war das erste seiner Art im Kölner Raum. In dieser Kombination fand man ein solches Fahrzeug selbst bei der Kölner Berufsfeuerwehr noch nicht. Es ermöglichte erstmals einen Angriff mit denen bei der Feuerwehr gebräuchlisten Löschmitteln, Wasser, Schaum und Pulver, in größeren Mengen von einem Fahrzeug aus. Auch hier fand wieder ein Magirus Deutz 150 D Fahrgestell sowie der Aufbau der Firma Magirus Verwendung, dessen Ausbau dann aber die Firma Total übernahm. Auf einer Einsatzfahrt stürzt am 09. November 1978 das Tro-TLF 16 in Bachem, Rudolfstraße Ecke Hubert-Prott-Straße um. Sechs Feuerwehrkameraden kamen verletzt ins Krankenhaus. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden und wurde ausgemustert. Als Ersatz wurde im Jahre 1979 ein Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 angeschafft.

LF 16

ERFT 6/44/1

MD 150 D

Magirus

1963

1963

September 1985

K - CX 73

Im Jahre 1963 wurde das langsam altersschwache Löschgruppenfahrzeug LF 15 aus dem Jahre 1938 durch ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16 auf einem Magirus Deutz 150 D Fahrgestell ersetzt, dessen Aufbau ebenfalls aus dem Hause Magirus kam. Das neue Fahrzeug hatte Platz für 9 Mann, einen Wassertank von 800 l und umfangreiches Schlauchmaterial an Bord. Die Außerdienststellung erfolgte im September 1985, als der Löschzug ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16 in Dienst stellte. Dieses LF 16 diente aber noch einige Zeit der Jugendfeuerwehr.

DL 30

ERFT 6/33/1

Magirus

Magirus

1962

1962

1987

BM - 965

Ende des Jahres 1962 hatte die alte Drehleiter DL 24 aus dem Jahre 1940 ausgedient, als die Wehr eine neue Drehleiter DL 30 auf einem Magirus Fahrgestell mit 30 m Steighöhe von der Firma Magirus anschaffte. Mit der Indienststellung einer neuen Drehleiter mit Rettungskorb DLK 23/12 im Dezember 1987 konnte diese DL 30 ausgemustert werden. Auch dieses Fahrzeug kam wie das Tanklöschfahrzeug TLF 16 aus dem Jahre 1956 in den historischen Löschzug der Feuerwehr Frechen und wird seit dem von Kameraden des Löschzuges Habbelrath gehegt und gepflegt.

TLF 16

ERFT 6/23/1

Magirus

Magirus

1956

September 1956

1978

K - 228

Im September 1956 konnte die Frechener Feuerwehr beim Hersteller Magirus in Ulm ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 mit einem Tank von 2.400 l Wasser und 120 l Schaum, sowie einer Pumpenleistung von 1.600 l/min abholen. Das erste Kennzeichen des TLF 16 war BR 570-043. Dieses Fahrzeug war eine wertvolle Bereicherung des Fuhrparks, da Dank des Schnellangriffs (formbeständiger 30 m Schlauch) schon Sekunden nach Erreichen der Einsatzstelle der Befehl „Wasser Marsch“ gegeben werden konnte, um dem „Roten Hahn“ den Garaus zu machen. Nach der Außerdienststellung ebenso wie die Drehleiter DL 30 aus dem Jahre 1962 kamen beide Fahrzeuge in den historischen Löschzug der Feuerwehr Frechen und werden seit dem von Kameraden des Löschzuges Habbelrath gehegt und gepflegt. Mehrmals im Jahr werden sie von Feuerwehren für Ausstellungen angefordert und die Drehleiter diente schon das ein oder andere Mal als Hochzeitskutsche.

DL 24

Magirus

Magirus

1940

1940

1962

IZ - 69704

 

Zwei Jahre später, im Jahre 1940, folgte die erste motorisierte Drehleiter DL24 im Kreis Köln. Wieder kam das Fahrgestell aus dem Hause der Firma Magirus in Ulm und auch den Leiteraufbau fertigte die Firma Magirus. Nach der Außerdienststellung im Jahre 1962 wurde der Leiterpark vom Fahrzeug entfernt und von dem Kameraden der Feuerwehr Frechen eine Zugvorrichtung für Segelflugzeuge drauf montiert. Das Fahrzeug war so bis Mitte der 90er Jahre im Einsatz, allerdings unter einem anderen „Motto“.

LF 15

Magirus

Magirus

1938

März 1938

1962

IZ - 220614

 

Die nächste größere Anschaffung sollte jedoch erst im Jahre 1938 erfolgen. Im März 1938 lieferte die Firma Magirus ein Löschgruppenfahrzeug LF 15 zum Preis von 20.157,13 RM an die Frechener Feuerlöschpolizei, der Zeit entsprechend jedoch nicht in Feuerrot, sondern in grüner Lackierung. Im Jahre 1963 wurde dieses Fahrzeug durch ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16 ersetzt.

Sprengwagen

Daimler

Braun

1928

1929

o. A.

 

 

Im Jahre 1928 sollte ein neues Zeitalter bei der Frechener Wehr Einzug halten. Die Gemeinde beschaffte sich einen motorisierten Sprengwagen, der eine ähnliche Doppelfunktion wie die 1914/15 angeschafften pferdegezogenen Wagen zu erfüllen hatte. Aus der dem Auftrag abwickelnden Marsdorfer Schmiede war zwischenzeitlich, der Zeit entsprechend, die Wagenschmiede Braun geworden. Auf einem Daimler-LKW baute Braun einen 5.000 Liter-Tank und eine Pumpe, die eine Leistung von 2.000 l/min hatte. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass heute die Normleistung der Feuerwehrfahrzeuge zwischen 1.600 Liter und 2.400 Liter beträgt. Dieser im Jahre 1929 ausgelieferte vollgummibereifte Sprengwagen wurde dann, wie aus Zeitungsberichten aus der Zeit zu erfahren ist, in einer Versuchsfahrt mit anschließender Feuerlöschübung eingehend auf seine Feuerwehrtauglichkeit getestet. Die ausgedehnte Übungsfahrt über die schlechte Wegstrecke zum Marienhof mit der anschließender Übung, verlief jedoch zur vollen Zufriedenheit und ohne Schwierigkeiten mit dem Fahrzeug ab, so dass der Wagen auch in Hürth und anderen Städten und Gemeinden vorgeführt wurde. Die Geschäftstüchtigkeit des damaligen Bürgermeisters, Dr. Toll, stellte sich dabei einmal mehr heraus, als er für diese Vorführung von der Firma Daimler 100 Mark haben wollte. Dieses Geld wurde der Gemeindekasse auch angewiesen, was der Firma, wie aus einem Schreiben hervorgeht, bis dato noch nicht widerfahren war.

Sprengwagen (2 x)

Braun

Braun

1914 / 15

1914 / 15

o. A.

 

 

Im Jahre 1914 lieferte der Marsdorfer Schmiedemeister Braun der Gemeinde einen pferdegezogenen Sprengwagen, der eine Doppelfunktion wahrzunehmen hatte. Zum einen diente er der Gemeinde als Wasserwagen, mit dem man im Sommer die staubigen Straßen nässte, damit die Staubbelästigung für die Dorfbewohner einigermaßen erträglich wurde. Zum anderen wurde er bei Bränden außerhalb der Ortschaft als Wasserreservoir genutzt. Im Jahre 1915 baute die Marsdorfer Schmiede einen zweiten Sprengwagen, nachdem sich der erste so gut bewährte.

Turmdrehleiter

Magirus

Magirus

1913

1913

o. A.

 

 

Im Jahre 1913 wurde die Ausrüstung durch eine pferdebespannte Turmdrehleiter von Magirus ergänzt.

Mannschafts- u. Gerätewagen

Braun

Braun

1905

1905

o. A.

 

 

Im Jahre 1905 wurde der Gerätewagen in der Schmiede Braun in Marsdorf so umgebaut, dass er 8 Mann Platz bot und mit Pferden bespannt werden konnte. Gleichzeitig wurde ein Atmungsapparat zur Vervollständigung der Ausrüstung beschafft.