BM-Feuerwehr-Fahrzeuge
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Besondere Fahrzeugübergaben im Rhein - Erft - Kreis:

Auf dieser Seite möchte ich Euch die in meinen Augen besonderen Fahrzeugübergaben vorstellen. Für mich ist das Besondere, wenn entweder mindestens drei gleiche Fahrzeuge in einer Stadt oder mehrere Fahrzeuge für mehrere Städte in einer Gemeinschaftsaktion übergeben werden.

 

Ich hoffe, Ihr teilt meine Meinung?

Übergabe von drei Mannschaftstransportfahrzeuge an die Feuerwehr Elsdorf im Mai 2017

Im Mai 2017 konnte die Feuerwehr Elsdorf gleich drei neue Mannschaftstarnsportfahrzeuge MTF auf Ford Transit Custom 2.2 TDI Fahrgestelle mit einem Innenausbau der Firma CamPoint übernehmen. Dieses Fahrzeuge wurden an die Löschzüge Elsdorf und Oberembt / Tollhausen so wie der Löschgruppe Heppendorf übergeben, die damit abgängige Fahrzeuge ersetzten.

Übergabe von drei Hilfeleistungs - Löschgruppenfahrzeuge HLF 10/6 an die Feuerwehr Elsdorf im Juni 2013

Gleich drei Hilfeleistungs - Löschgruppenfahrzeuge HLF 10/6 auf Iveco Magirus 140 E25 E5 Fahrgestelle mit einem Aufbau der Firma Magirus modernisierten im Juni 2013 schlagartig den Fahrzeugbestand der Feuerwehr Elsdorf. Stationiert beim Löschzug Grouven und den Löschgruppen Berrendorf / Wüllenrath und Giesendorf konnten diese damit ältere Löschfahrzeuge ausser Dienst stellen.

Übergabe von drei Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wassertank TSF - W an die Feuerwehr Erftstadt im Dezember 2010

Durch eine Sammelbestellung der Feuerwehr Erftstadt im Jahre 2010 konnten drei Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wassertank TSF - W auf einem Iveco Daily 65 C 17 Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma Magirus BTG auf einmal beschafft werden. In einer feierlichen Runde konnten die TSF - W im Dezember 2010 den Löschgruppen Ahrem, Blessem und Borr übergeben werden, die damit ihre älteren Löschfahrzeuge ersetzten.

Übergabe von fünf Hilfeleistungs - Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 an die Feuerwehren Hürth, Erftstadt und Brühl im Dezember 2009

v.l.n.r.: Florian ERFT 03/43-02, 07/43-03, 05/43-01, 07/43-02, 03/43-02

Im Jahre 2009 machten die Feuerwehren im Rhein - Erft - Kreis eine zu der Zeit noch nie da gewesene Sammelbestellung. Es wurden gleich fünf Hilfeleistung-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 auf Mercedes Benz Atego 1629 AF 4x4 Automatik Fahrgestell mit einem Alu-Technik AT Aufbau der Firma Rosenbauer in Auftrag gegeben. Sie entsprechen dem aktuellen Entwicklungsstand der Feuerwehrtechnik und erfüllen alle einsatztaktischen Belange, sowie die technischen Vorgaben der Fahrzeugindustrie und des Technischen Kompetenzzentrums (vormals TÜD NRW) und halten umfangreiches Gerät für die unterschiedlichen Einsatzszenarien bereit. In den fünf Fahrzeugen wurden insgesamt rund 1,4 Mio. Euro investiert, aber durch die gemeinsame Beschaffung wurden pro Fahrzeug rund 10.000,- Euro eingespart. Zusätzlich entstehen durch die Zusammenarbeit Synergien und ein Einsparpotential im Vergabeverfahren und bei der Rechnungsprüfung der beteiligten Kommunen.  Kurz vor Weihnachten wurden alle fünf Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 ausgeliefert, wobei ein HLF 20/16 davon an die hauptamtliche Wache Erftstadt ging, zwei HLF 20/16 an die Feuerwehr Hürth, wobei eines bei dem Löschzug Hermülheim und eines bei dem Löschzug Gleuel stationiert wurden und die übrigen zwei HLF 20/16 kamen zur Feuerwehr Brühl. Die Bürgermeister der beteiligten Städte Hürth, Erftstadt und Brühl, Walther Boecker, Dr. Franz-Georg Rips und Michael Kreuzberg übernahmen mit ihren jeweiligen Stadtbrandmeistern vor der herrlichen Kulisse des Brühler Schlosses die Schlüssel der neuen Fahrzeuge. Auf Grund von kleineren technischen Veränderungen konnten aber alle fünf HLF 20/16 erst im März 2010 in Dienst genommen werden.

Übergabe von vier Rettungswagen an die Feuerwehren Hürth, Erftstadt und Brühl im September 2009

v.l.n.r.: Florian ERFT 5/83-01, 07/83-02, 07/83-01, 03/83-01

Im Jahre 2009 wurde durch eine Sammelbestellung der Feuer- und Rettungswachen Hürth, Brühl und Erftstadt vier Rettungswagen RTW auf Mercedes Benz Sprinter 518 CDi (135 kW/184 PS) Fahrgestell mit Automatikgetriebe und einem Aufbau der Firma Fahrtec gemeinsam konzipiert und bestellt. Alle Fahrzeuge sind identisch mit Bi-Xenon-Licht und Tagfahrlicht ausgestattet. Zur Sondersignalanlage gehören Balkensystem DBS 3000 LED von Hänsch, 4-Horn-Kompressoranlage von Martin, außer der RTW der Feuer- und Rettungswache Brühl, sowie LED-Heckblaulichter. An Bord sind unter anderem Ferno-, im RTW der Feuer- und Rettungswache Erftstadt, bzw. Stryker-Fahrtrage, EKG/Defibrillator Corpuls 08/16, Beatmungsgerät Weinmann Medumat Standard, Absaugpumpe Weinmann Accuvac, stationäre Absauganlage, in den RTW´s der Feuer- und Rettungswachen Brühl und Hürth, sowie Lyse-Präparate. Alle Fahrzeuge sind mit einem Carls-Datenübertragungssystem (Carlsbox) ausgestattet. Durch die gemeinsame Beschaffung der vier RTW konnten die Kommunen pro Fahrzeug etwa 9.500,- € einsparen. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte im September 2009, wobei die Feuer- und Rettungswache Hürth zwei so wie die Feuer- und Rettungswache Brühl und Erftstadt jeweils einen RTW erhielten.

Übergabe von fünf Mannschaftstransportfahrzeugen an die Feuerwehren Hürth, Erftstadt und Bedburg am 30. April 2008

Auf Initiative der Stadt Hürth konnte im Jahre 2007 zusammen mit den Feuerwehren der Städte Erftstadt und Bedburg eine interkommunaler Zusammenarbeit gebildet werden, Ziel war es, Einsparmöglichkeiten bei der gemeinsamen Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten für die Feuerwehren zu erzielen. So wurden fünf Mannschaftstransportfahrzeuge MTF auf einem Ford Transit 110 T 300 Fahrgestell mit einem Innenausbau der Firma Compoint OHG Fahrzeugbau bestellt. Durch die Sammelbestellung beim Fahrzeughersteller konnten die Anschaffungskosten um 50.000 Euro auf insgesamt 150.000 Euro gesenkt werden. Am 30. April 2008 wurden die Fahrzeuge an der Feuer- und Rettungswache der Stadt Hürth ihrer Bestimmung übergeben. Zwei der baugleichen Mannschaftstransportfahrzeug MTF erhielten jeweils die Stadt Erftstadt für die Löschgruppen Bliesheim und Lechenich und die Stadt Bedburg für den Löschzug Kirch- / Grottenherten und die Löschgruppe Lipp / Millendorf sowie einen die Stadt Hürth für den Löschzug Hermülheim.

Übergabe von drei Hilfeleistungs - Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 an die Feuerwehr Frechen im Juni 2006

Eine bis zu diesem Zeitpunkt noch nie bei einer Feuerwehr im Rhein - Erft - Kreis stattgefundene Aktion macht seine Runde. Für umgerechnet rund 1.200.000,- Euro wurde die Feuerwehr Frechen schlagartig modernisiert, um dem derzeitigen Stand der Brand- und  Gefahrenabwehr gerecht zu werden. Gleich drei neue Hilfeleistung-Löschgruppenfahrzeuge HLF 20/16 auf einem Fahrgestell von Mercedes Benz Atego 1628 / 38,6 mit einem Aufbau der Firma Lentner, nahmen im Juni 2006 ihren Dienst bei der Frechener Feuerwehr auf. Das erste HLF 20/16 wurde der hauptamtlichen Wache zugeteilt, die damit ihr Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 aus dem Jahre 1991 ersetzten, was wenige Monate zuvor seinen Dienst auf Grund von nicht mehr reparierbaren technischen Mängel selbst quittiert hatte. Das zweite HLF 20/16 ging an den Löschzug Frechen, die damit einen Rüstwagen RW 2 aus dem Jahre 1982 und den Abrollcontainer mit Rüstmaterial AB-Rüst aus dem Jahre 1992, der im Laufe seiner Dienstzeit nur ganz selten zum Einsatz kam und zur Feuerwehr Pulheim, Löschzug Stommeln umgesetzt wurde, ersetzte und das dritte HLF 20/16 ging an den Löschzug Habbelrath, die damit das Löschgruppenfahrzeug mit eingeschobener Tragkraftspritze LF 16/TS aus dem Jahre 1987 ersetzte, welches an den Löschzug Elsdorf abgegeben wurde. Eingebaut ist in diesen Fahrzeugen eine Godiva-FPN 10-3000 und es werden jeweils 2000 l Wasser mitgeführt. Die beiden HLF 20/16 der Löschzuge Frechen und Habbelrath sind bis auf wenige kleine Ausnahmen identisch, während sich das HLF 20/16 der hauptamtlichen Kräfte durch gravierende Änderungen von den andern beiden unterscheidet. Es besitzt unter anderem eine Zugvorrichtung (Rotzler TR 030/5, 50 Kn). und auf Grund der eingeschränkten Platzverhälnisse keine Haspel am Heck.